Continentale FörderRente Classic Pro – Tarif FRCP

Weitere Informationen

Mit der FörderRente der Continentale nach § 100 EStG können Arbeitgeber gezielt Mitarbeiter im ersten Dienstverhältnis mit einem Brutto-Einkommen von bis zu 2.200 Euro monatlich bzw. 26.400 Euro jährlich beim Aufbau ihrer Altersvorsorge unterstützen.

Die Einrichtung erfolgt als arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung mit einem Beitrag von 240 bis 480 Euro im Jahr. Der Arbeitgeber erhält dafür eine unbürokratische steuerliche Förderung, kommt seiner sozialen Verantwortung nach und steigert damit auch seine Attraktivität.

Voraussetzungen
Arbeitnehmer
  • Nur im 1. Dienstverhältnis (nicht bei Lohnsteuerklasse VI)
  • Brutto-Lohn maximal 2.200 Euro monatlich bzw. 26.400 jährlich (Geringverdienergrenze).

Arbeitgeber
  • Arbeitgeber, die zum Lohnsteuerabzug verpflichtet sind.
  • Jährlicher förderfähiger Beitrag mindestens 240 Euro und maximal 480 Euro.
  • Beitrag nur als zusätzliche Zahlung zum ohnehin geschuldeten Lohn.
  • Die Geringverdienergrenze ist in dem Lohnabrechnungszeitraum einzuhalten, in dem auch der förderfähige Beitrag gezahlt wird; der (voraussichtlichen) Jahreslohn bleibt dabei unberücksichtigt.
  • Auch pauschalbesteuerter Lohn (z.B. Beiträge zur Direktversicherung nach §40b EStG) oder Sachbezüge unterhalb der 44-Euro-Freigrenze bleiben bei der Ermittlung der Geringverdienergrenze unberücksichtigt.
  • Das Vorliegen der Förder-Voraussetzungen ist im Lohnkonto zu dokumentieren.
  • Die Förderung ist möglich für neue Versorgungs-Zusagen; auch für bestehende Zusagen bei Zusagedatum nach dem 31.12.2016 und nur für Beträge oberhalb der bisherigen Beträge des Arbeitgebers.

TIPP: Beitrag jährlich zahlen !
So sichert der Arbeitgeber für seinen Arbeitnehmer auf einen Schlag die maximale Förderung. Keine Rückforderung bereits gezahlter Förderbeträge: Denn erst wenn sich die Verhältnisse ändern, fällt die Förderung weg; z.B. wenn der Lohn über die Geringverdienergrenze steigt.
Förderung
Die Förderung ist im Einkommensteuergesetz geregelt - § 100 EStG. Förderfähig sind nur ungezillmerte Tarife und arbeitgeberfinanzierte Beträge. Der Arbeitgeber erhält eine staatliche Förderung für Beträge, die er einem Geringverdiener zusätzlich zum Lohn zahlt. Der Arbeitnehmer erhält ohne eigenen Aufwand eine zusätzliche Altersvorsorge.

Arbeitnehmer - Steuer und Sozialabgaben
  • Der Arbeitnehmer muss die Beträge des Arbeitgebers zur FörderRente nicht als Lohn versteuern.
  • Seine spätere Rente muss er voll versteuern; besteuert wird analog der Rente aus einer Direktversicherung nach § 3 Nr. 63 EStG
  • Die Beiträge des Arbeitgebers, sind für den Arbeitnehmer sozialabgabenfrei; jedoch werden sie auf die sozialversicherungsfreien 4% der Beitragsbemessungsgrenze (West) angerechnet.

Arbeitgeber - Steuer und Sozialabgaben
  • 30% seines förderfähigen Beitrags darf der Arbeitgeber sofort über das Lohnsteuerabzugsverfahren einbehalten (in 2018 bis zu 144 Euro p.a.).
  • Beiträge oberhalb der 30% (in 2018 bis zu 336 Euro p.a.) schmälern, als Betriebsausgaben, zusätzlich seinen Aufwand.
  • Die Beiträge zur FörderRente sind sozialabgabenfrei.

TIPP: Förderung per Sofort-Zuschuss sorgt für Liquidität beim Arbeitgeber !
Super für kleine und mittlere Unternehmen: Kein Geldabfluss für förderfähige Beiträge bis 30%! Durch den Direktabzug bleibt die Liquidität beim Arbeitgeber.

Besonderheiten
Arbeitnehmer
  • Der Arbeitnehmer muss in der gesetzlichen Rentenversicherung nicht pflichtversichert sein.
  • Als Dienstverhältnis zählt auch ein ruhendes Arbeitsverhältnis ohne Lohnanspruch - wie Elternzeit oder Zeiten mit Bezug von Krankengeld.

TIPP: Neuer Grundfreibetrag bringt Rentnern mit Mini-Renten mehr Geld !
Ab 2018 erhalten Rentner, die auf eine Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung angewiesen sind, einen neuen Grundfreibetrag. Der Freibetrag gilt für bestimmte Renten. Gute Nachricht - die Förderrente gehört dazu. 2018 sind berücksichtigungsfähige Renten bis zu 208 Euro anrechnungsfrei.

Arbeitgeber
  • Vermögenswirksame Leistungen, die der Arbeitgeber bereits in eine bAV zahlt, kann er nicht einfach in eine FörderRente umfunktionieren.
  • Auch seine künftige Zuschusspflicht bei Entgeltumwandlung, kann er nicht mit seinen Zahlungen zur FörderRente verrechnen.



Effiziente Altersvorsorge für Vorwärtsdenker – klassische Rente mit Mindestgarantie

Die Continentale FörderRente Classic Pro – Tarif FRCP – setzt in der Ansparphase auf schlankere Garantien für bessere Renditechancen und auf die volle Garantie, wenn man sie wirklich braucht: Zum vereinbarten Rentenbeginn und in der Rentenphase.

Effizient ansparen mit einer sicheren Anlage – und besseren Renditechancen

Schlankere Garantien in der Ansparphase, ohne den sonst üblichen Garantiezins, ermöglichen höhere laufende Überschüsse. Die laufende Verzinsung beträgt attraktive 2,9 % p.a. in 2018*.

Die Anlage der Sparbeiträge und Überschüsse erfolgt im bestehenden klassischen Sicherungsvermögen der substanzstarken Continentale Lebensversicherung. Dabei profitieren Ihre Kunden von unserer nachhaltigen, sicheren und erfolgreichen Kapitalanlagepolitik.

Die laufenden Überschüsse werden monatlich gutgeschrieben. Zum Rentenbeginn kommen noch die Schlussüberschüsse und die Beteiligung an den Bewertungsreserven hinzu. Alles zusammen ergibt dann das gesamte Verrentungskapital.

Mindestgarantie zum Garantietermin – für ein gesichertes Einkommen

Mindestgarantie zum vereinbarten Rentenbeginn (Garantietermin):
100 % Garantie auf alle Altersvorsorgebeiträge inklusive Erhöhunge. Das ist der garantierte Mindestkapitalwert.

Der garantierte Mindestkapitalwert und die darauf basierende garantierte Mindestrente sind in der Police dokumentiert. Damit wissen Ihre Kunden bereits bei Vertragsbeginn, womit sie zum Garantietermin auf jeden Fall rechnen können. Planungssicherheit für die Altersvorsorge.

Günstigerprüfung zum Garantietermin – für eine höchstmögliche Rente

Zum Garantietermin erfolgt automatisch eine Günstigerprüfung zur Ermittlung der lebenslangen garantierten Rente. Die Mitarbeiter erhalten immer garantiert die höchstmögliche Rente.

Die Überschussbeteiligung in der Rentenphase erhöht noch die garantierte Rente – wahlweise als steigende, flexible oder teildynamische Gewinnrente.

Mit der Extra-Option „Garantierte Rentensteigerung“ können sich Ihre Kunden die Erhöhung ihrer garantierten Rente ab Rentenbeginn sichern – wahlweise von 0,1 % bis 2,0 % jährlich bei steigender Gewinnrente.


Weitere Vorteile der FörderRente Classic Pro

Schlanker Prozess und flexible Beitragszahlung

Schlanker Antragsprozess durch kurzen Antrag und noch einfacher mit Listenanmeldung bei Einrichtung eines Kollektivvertrags – bereits ab 5 Personen möglich.

Einstieg ab 240 Euro im Jahr bzw. 20 Euro im Monat - Mindestlaufzeit 5 Jahre.

Flexible Beitragserhöhungen bis zur Höchstförderung von 480 Euro pro Jahr nach § 100 EStG möglich.

Beitragsfreistellung grundsätzlich jederzeit möglich. Es müssen lediglich mindestens 100 Euro eingezahlt worden sein und es darf kein Beitragsrückstand bestehen.

Flexible Leistungsauszahlung

Kombination von lebenslanger Rente und einmaliger Kapitalauszahlung bei Rentenbeginn möglich.

Abruf der Rente auch teilweise ab Alter 62 möglich. Die garantierte Rente wird dann aus dem Verrentungskapital als „Rente mit Zukunftsblick“ mit den Rechnungsgrundlagen bei Rentenbeginn ermittelt.

Hinausschieben des Rentenbeginns bis Alter 85 möglich. Der Garantietermin verschiebt sich dann auf den Termin des hinausgeschobenen Rentenbeginns.

Ab Rentenbeginn lebenslange garantierte Rente, die sich noch durch die Überschussbeteiligung in der Rentenphase erhöht – wahlweise als steigende, flexible oder teildynamische Gewinnrente.

Optional: Garantierte Rentensteigerung von 0,1 % bis 2,0 % jährlich bei steigender Gewinnrente einschließbar.

Hinterbliebenen-Absicherung

Vor Rentenbeginn – optional:
- Vertragsguthaben.
- Beitragsrückgewähr in Höhe der bereits gezahlten Altersvorsorgebeiträge.

Nach Rentenbeginn – optional:
- Kapitalrückgewähr für das, abzüglich bereits gezahlter garantierter Renten, noch vorhandene Verrentungskapital.
- Rentengarantiezeit wählbar maximal bis Alter 92.

Die Todesfall-Leistung Vertragsguthaben, Beitrags- oder Kapitalrückgewähr wird in Form einer Hinterbliebenenrente erbracht. Alternativ kann auch der Hinterbliebene vor Beginn der ersten Rentenzahlung ein vereinbartes Kapitalwahlrecht ausüben. Wird statt der Rente die Kapitalzahlung gewählt, ist diese zu 100% steuerpflichtig.


*) Für das Jahr 2018 ist die laufende Verzinsung im Tarif FRCP mit 2,9 % p.a. festgesetzt. Inklusive Schlussüberschuss und Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven ergibt sich im Jahr 2018 eine Gesamtverzinsung von bis zu 4,0 %. Die Verzinsung ist für 2018 garantiert, nicht aber für die gesamte Laufzeit. Die Gesamtverzinsung beruht auf den Berechnungsvorgaben von Assekurata.
Stand 02/2018. Die vorstehenden Tarifbeschreibungen sind lediglich eine Kurzfassung. Maßgebend sind die jeweils aktuellen Allgemeinen Vertragsinformationen des Tarifs FRCP.

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